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<pre>Ein Besuch im Borussia Park war also vielleicht nicht unbedingt die glücklichste Wahl für diesen Tag. Das 0:0 mit dem sich die Hausherren von der Frankfurter Eintracht getrennt hat war keines von der spannenderen Sorte. Neben Treffern sind der Partie ebenfalls die wirklichen Höhepunkte abgegangen. In der ersten Halbzeit wurde es nur einmal richtig gefährlich, als Branimir Hrgota, der Ex-Gladbacher in den Reihen der Eintracht, das Außennetz traf.  <p> Nürnberg wartet bereits seit drei Liga-Spielen auf einen Sieg. Zuletzt gab es allerdings ein 1:1 gegen Eintracht Frankfurt.  <p>  Optimistisch stimmen dürfte aus Frankfurter Sicht darüber hinaus auch der Rückblick auf die jüngere Duell-Historie mit den Hanseaten. <p> Bezogen auf die sportlichen Tatsachen rechnen wir Wettfreunde ohnehin vielmehr mit einem Krisen- als mit einem Hass-Gipfel. Wie bedrohlich die Situation auf beiden Seiten ist, zeigen abgesehen vom aktuellen Tabellenstand nämlich vor allem die jeweils stark nach unten zeigenden Formkurven. <p>  Neu hinzu kamen mit Mittlefeld-Abräumer Goijko Kacar (vom HSV) und Offensiv-Allrounder Takashi Usami (von Gamba Osaka, früher Bayern und Hoffenheim) zwei Bundesliga-erprobte Spieler sowie mit Georg Teigl von RB Leipzig ein entwicklungsfähiger Rechtsverteidiger.  </pre>


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<pre>Auch in Ingolstadt ist man von den Toren eines einzelnen Spielers ziemlich abhängig, das jedoch erst seit kurzem. Namentlich von Lukas Hinterseer, auf dessen Konto die letzten drei Ingolstädter Tore gehen.  <p> Mag es einerseits als völlig schleierhaft erscheinen, warum sich nach den Erfolgen gegen Hoffenheim, Köln, Gladbach, Hertha & Co. plötzlich das abgeschlagene Schlusslicht als zu stark erwies, ist anderseits jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass dieser Wahnsinn offenbar Methode hat.  <p>  Dennoch ist es hoch an der Zeit, erstmals seit Mitte September in der heimischen WWK-Arena wieder einen Dreier zu holen. In den fünf Partien bis zur Winterpause wird sich zeigen, wohin die Reise des FCA in dieser Saison gehen wird – nach oben Richtung Europapokal oder nach unten Richtung Abstiegskampf. <p> Auch für Walpurgis‘ Gegenüber, Markus Gisdol, gab es nach dem – ebenfalls späten – Todesstoß in Wolfsburg nicht allzu viel zu bekritteln. „Wenn es uns gelingt, weiter so stabil zu spielen, werden wir die nötigen Punkte holen“, prophezeite der HSV-Coach nach dem Schlusspfiff. <p>  Dazu kam ein weiterer Negativwert: 17,2 gegnerische Torschüsse pro Spiel, die höchste Zahl der Liga und ein Vereinsrekord seit Beginn der Datenerfassung 2004/05.  </pre> 


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<pre> Obwohl das Erfolgsrezept von Ralph Hasenhüttl angeblich längst entschlüsselt wurde, wenden dessen Spieler also noch immer äußert erfolgreich die Überrumpelungstaktik an — der beim 2:1-Erfolg im Hinspiel nicht zuletzt auch schon der FC Augsburg zum Opfer gefallen war.  <p> Wie das jüngste 0:3 auf Schalke erahnen lässt, trug die Mannschaft dann allerdings doch auch mit ein paar eigenen Versäumnissen zu der misslichen Lage bei: Zuletzt ließen die Auftritte regelmäßig die nötige Konstanz vermissen, um den Sprung in gesicherte Gefilde zu vollführen.  <p>  „Sie waren besser als wir, vor allem in den ersten 25 Minuten. Sie waren schneller und besser in den Zweikämpfen. Es war gefährlich – sie hatten Chancen oder Halbchancen, weil wir nicht gut verteidigt haben. Es war zu leicht, Chancen gegen uns zu kreieren.“ <p>  Kovac: "Es war ein hart erkämpfter Punkt für uns. für unser primäres Ziel ein ganz wichtiger Punkt." #SGE <p>  Es war saison- und wettbewerbsübergreifend die erst dritte Niederlage für die „Nullfünfer“ im zehnten Spiel.  </pre>


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<pre> Während sich andere Keller-Konkurrenten deutlich im Aufwind befinden, spitzt sich die Lage der SGE immer weiter zu.  <p> Dies muss aber noch lange nicht heißen, dass die Nouri-Elf den Dino nun aus dem eigenen Stadion schießt. Vielmehr rechnen wir mit einem hartumkämpften Derby, das das kompaktere und effizientere Team schlussendlich für sich entscheiden wird.   <p> Darunter war allerdings das sensationelle Unentschieden beim FC Bayern München. Die Breisgauer sind am vergangenen Wochenende mit einem Knalleffekt auf die Siegerstraße zurückgekehrt. <p>  FCA-Verteidiger Philipp Max: „Man selbst braucht einen sehr guten Tag, die Bayern brauchen einen schlechten Tag. Sich mit der besten Mannschaft der Welt zu messen, ist immer wieder etwas Besonderes. Es muss schon alles zusammenpassen, damit du da bestehen kannst.“  <p> Das war allerdings ein Debakel. 1:5 zu Hause gegen Bayer Leverkusen. Auch deshalb blickt man am Niederrhein dem Gastspiel der Bayern etwas skeptisch entgegen. Schließlich läuft es im eigenen „Fohlen-Stall“ namens Borussia-Park nicht ansatzweise so gut wie auf fremden Geläuf.  </pre>


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<pre> Damit ist Baum auf der Trainerbank des FCA noch ungeschlagen und will dies auch am 17. Spieltag bleiben. Augsburg ist der letzte Anwärter, der in der Hinrunde die TSG besiegen kann. Bisher sind alle anderen Bundesliga-Klubs an dieser Aufgabe gescheitert, Hoffenheim ist in der laufenden Meisterschaft noch unbesiegt.  <p> Im Jahr 2016 sind sie zu Hause sogar noch ungeschlagen (5 Siege, 3 Unentschieden) — die letzte Heimpleite setzte es im Dezember mit 0:1 gegen Bayer Leverkusen.  <p>  Doch mit dem 2:1-Auswärtssieg in Niedersachsen hat sich der FCA zusätzliche Luft verschafft und kann sich dadurch weiterhin aus dem Abstiegskampf fernhalten. <p>  Umso überraschender mutet es an, dass die online Buchmacher trotz allem die Gladbacher in die Favoritenrolle drängen.  <p> Gegen Wolfsburg, Hamburg und den FC Köln wurden in den letzten drei Heimspielen jeweilige Sechs-Punkte-Siege im Klassenkampf verbucht — allein beim zwischenzeitlichen 0:1 in Freiburg hatte es der vierfache Meister versäumt, eine starke Leistung in die zugehörigen Zähler umzumünzen.  </pre>


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